++ informationen zu warn-/sperrgebieten 'Ostsee' + 'Kieler Bucht' mit aktuellen Schießzeiten ++ im menü, bereich 'Service' ++

-> aktuelle Schießzeiten Putlos/Todendorf


++ informationen zu den offshore-windparks in der deutschen ostsee ++ im menü, bereich 'Service' -> 'Amtliches' ++

-> zu Offshore Windparks Ostsee


++ rettungsflotte und -stationen der DGzRS an der ostsee ++
++ im menü, bereich 'Service' ++

-> DGzRS - Die Seenotretter


++ Der Betrieb der amtlichen Aushangstellen
mit den Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS)
wurde ab 01. Januar 2019 eingestellt ++


++ informationen zum elbe-lübeck-kanal ++ im menü, bereich 'Häfen' -> 'S-H' -> 'Lübecker Bucht' -> 'Elbe-Lübeck-Kanal ++

-> Elbe-Lübeck-Kanal (ELK)


++ informationen zu warn-/sperrgebieten 'Ostsee' + 'Kieler Bucht' mit aktuellen Schießzeiten ++ im menü, bereich 'Service' ++

-> aktuelle Schießzeiten Putlos/Todendorf


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-> zu Offshore Windparks Ostsee


++ rettungsflotte und -stationen der DGzRS an der ostsee ++
++ im menü, bereich 'Service' ++

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++ Der Betrieb der amtlichen Aushangstellen
mit den Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS)
wurde ab 01. Januar 2019 eingestellt ++


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-> Elbe-Lübeck-Kanal (ELK)


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wurde ab 01. Januar 2019 eingestellt ++


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Baltic 1   Baltic 2   Wikinger   Arkona Becken SE
Arcadis   Beta Baltic   Baltic Eagle   geplante OWP

 

 

enbw baltic 1

Offshore Windparks (OWP) Ostsee, DE

Im Berichtsbereich des Portals mein-ostseehafen.de

 

Die Anforderungen, die an Windenergieanlagen (WEA) auf hoher See gestellt werden, unterscheiden sich deutlich von WEA an Land. Hohe Windgeschwindigkeiten, starker Wellengang und eine Verankerung der Fundamente im Meeresboden sorgen für hohe dynamische Lasten. Hinzu kommt, infolge der salzhaltigen Umgebung, ein deutlich höheres Korrosionsrisiko.

Die Entwicklung zuverlässiger Windenergieanlagen und Komponenten zählt aus technischer Sicht zu einer der zentralen Herausforderungen bei der Nutzung von Offshore-Windenergie. Neben der leichten Bauweise bei gleichzeitig hoher Anlagenleistung und der Reduktion beweglicher und verschleißanfälliger Bauteile, ist die hermetische Abriegelung gegen korrosive Umwelteinflüsse ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung von WEA und Komponenten.

EnBW Baltic 1

Betreiber: EnBW Energie Baden-Württemberg AG

  karte Windpark EnBW Baltic 1

Der Offshore Windpark (OWP) 'EnBW Baltic 1' liegt ca. 9 sm (16 km) N-lich von Zingst im W-lichen 'Plantagenetgrund' in der Ostsee und ist seit 03.04.2011 in Betrieb.
Der OWP hat eine Nennleistung von ~48,3 MW. Der Anlandepunkt der Seekabel befindet sich nahe Markgrafenheide - NE-lich von Warnemünde. Im Umspannwerk Bentwisch, E-lich von Warnemünde, erfolgt dann die Einspeisung in das deutsche Verbundnetz. Service-Stützpunkt und Leitwarte für 'Baltic 1 + 2' befinden sich in Barhöft und sind mittels Glasfaserkabel mit den OWP verbunden.

EnBW ist Betreiber des OWP und zufrieden mit den Erträgen in den ersten Jahren, die rd. 30% höher waren als bei der Planung der Anlage prognostiziert.

Die Leitwarte für 'Baltic 1' befindet sich in Barhöft und ist via Glasfaserkabel mit der Anlage verbunden.

Die im OWP 'Baltic 1' außen aufgestellten Windenergieanlagen (WEA) sind mit Fl.4s, die an den Eckpunkten  des Windparks befindlichen WEA sowie die im NW der Anlage befindliche Umspannplattform sind mit Oc(3)16s befeuert.

Daten Offshore Windpark 'Baltic 1'

  Youtube Video Baltic 1
  Video: Baltic 1
  • Größe: ca. 7 km2
  • Windenergieanlagen: 21x Siemens SWT-2,3-93/2,3 MW
  • Fundamentierung: Monopiles
  • Nabenhöhe: 80 m
  • Rotor-Ø: 93 m
  • Wassertiefe: 16 - 19 m
  • Gesamtleistung: 48,3 MW
  • Jährlicher Ertrag: 185 GWh/a
  • mittlere Windgeschwindigkeit: 9 m/s

Allgemeinverfügung:

Mit Veröffentlichung am 07.05.2014 ist hinsichtlich der Befahrensregeln der Sicherheitszone des Offshore-Windparks (OWP) 'Baltic 1', nachfolgende neue Allgemeinverfügung durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Außenstelle Nord erlassen:

  • Das Befahren erfolgt unter besonderer Beachtung der Regeln einer guten Seemannschaft und mit entsprechender Sorgfalt.
  • Das Befahren ist nur bei einer Sichtweite größer als 500 m und nur bis zu einer Windstärke von  8 Bft.  gestattet.
  • Der Einsatz von Grund-, Schlepp- und/oder Treibnetzen oder ähnlichen Fischereigeräten innerhalb der Sicherheitszone ist untersagt.
  • Das Ankern im Windpark sowie Anlegen und Festmachen an Anlagen des OWP ist nicht gestattet.

Die Allgemeinverfügung gilt für Fahrzeuge deren Rumpflänge 24 m nicht übersteigt (siehe BfS 63/14).

In Bezug auf Fahrzeuge deren Rumpflänge 24 m übersteigt, wird auf § 7 Abs. 2 der Verordnung zu den Internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See hingewiesen 

tipp Zum Download der Allgemeinverfügung als pdfpdf im Original HIER klicken.


neu Im Zeitraum 18.04. - 30.09.19 finden ca. 5,5 nm SW-lich der S-Spitze des OWP EnBW 'Baltic 1'/ca. 4,3 nm NW-lich der Kardinaltonne 'Darßer Ort N' umfangreiche Bauaktivitäten statt. Der genannte Baustellenbereich ist von der Schifffahrt mit ausreichendem Sicherheitsabstand, erhöhter Aufmerksamkeit, Vorsicht und Rücksicht zu umfahren. Das gilt auch dann, wenn offenkundig gerade keine Bauaktivitäten stattfinden. Im Bedarfsfall ist Kontakt über UKW Kanal 73 (Warnemünde Traffic) oder 16 zu den Baufahrzeugen/Arbeitsgeräten herzustellen. Den Weisungen der Verkehrszentrale Warnemünde ist Folge zu leisten (siehe BfS 41/19).

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EnBW Baltic 2

Frühere Bezeichnung: 'Kriegers Flak'
Betreiber: EnBW Ostsee Offshore GmbH

  baltic 2

Der Offshore Windpark (OWP) 'EnBW Baltic 2' ist ca. 4x so groß wie 'Baltic 1', liegt ca. 17,3 sm N-lich von Rügen am 'Kriegers Flak' und ist seit 09.2015 im Vollbetrieb. 'Baltic 2' liefert ca. 6x so viel Energie wie 'Baltic 1'. Die gewonnene Energie wird von den Windenergieanlagen (WEA) zur Umspannstation im Feld und von dort zur Umspannstation des OWP 'Baltic 1' geleitet. Der Anlandepunkt der beiden Seekabel befindet sich nahe Markgrafenheide - NE-lich von Warnemünde. Im Umspannwerk Bentwisch, E-lich von Warnemünde, erfolgt dann die Einspeisung in das deutsche Verbundnetz.

Je nach Wassertiefe wurden als Fundamente für die Windenergieanlagen (WEA) sog. Monopiles oder dreibeinige Jackets eingesetzt. Service-Stützpunkt und Leitwarte für 'Baltic 1 + 2' befinden sich in Barhöft und sind mittels Glasfaserkabel mit den OWP verbunden.

Das 'Herzstück' der Anlage, die Umspannplattform, wurde lt. NDR-Bericht, am 01.10.2014 auf die Fundamente gesetzt. Im April 2015 waren 58 Turbinen aufgestellt; die ersten kWh wurden ins Netz gespeist. Im Juni 2015 wurde die 80. und damit letzte Turbine aufgestellt. Der OWP ist komplett am Netz, die offizielle Inbetriebnahme fand im September 2015 statt. Jetzt werden bis zu 288 MW erzeugt. Dicht N-lich des OWP 'EnBW Baltic 2' befindet sich der schwedische OWP 'Kriegers Flak' innerhalb der landeseigenen AWZ im Bau, der nach Fertigstellung ~600 MW Strom erzeugen soll.

Die Sicherheitszone des OWP 'EnBW Baltic 2' erstreckt sich 500 m, gemessen vom äußeren Rand um die WEA, die auf den Positionen mit folgenden Koordinaten stehen:

  WEA-Nr. Position
  WEA 79 55°00.31'N - 013°13.43'E
  WEA 80 55°00.08'N - 013°13.54'E
  WEA 78 54°59.37'N - 013°13.28'E
  WEA 74 54°59.07'N - 013°13.01'E
  WEA 51 54°58.09'N - 013°10.46'E
  WEA 43 54°57.56'N - 013°10.13'E
  WEA 35 54°57.45'N - 013°09.38'E
  WEA 6 54°57.07'N - 013°06.28'E
  WEA 3 54°57.01'N - 013°05.46'E
  WEA 1 54°56.59'N - 013°05.02'E

Gemessen vom äußeren Rand um die WEA auf den Positionen mit folgenden Koordinaten, endet die Sicherheitszone auf der Außengrenze der deutschen AWZ:

  WEA-Nr. Position
  WEA 1 54°56.59'N - 013°05.02'E
  WEA 2 54°57.27'N - 013°05.34'E
  WEA 22 54°59.32'N - 013°08.06'E
  WEA 36 55°00.19'N - 013°09.06'E
  WEA 44 55°00.26'N - 013°09.43'E
  WEA 59 55°00.28'N - 013°11.03'E
  WEA 79 55°00.31'N - 013°13.43'E

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: NfS-Heft 24/2013 (BSH)

Daten Offshore Windpark 'Baltic 2'

  •   Youtube Video Baltic 2
      Video: Baltic 2
    Größe: ca. 27 km²
  • Windenergieanlagen: 80x Siemens SWT-3,6-120
  • Fundamente: 39 Monopiles (für Wassertiefen ca. 23 - 35 m) und 41 Jackets (für Wassertiefen über 35 m)
  • Nabenhöhe: 90 m
  • Rotor-Ø: 120 m
  • Wassertiefe: 23 - 44 m
  • Gesamtleistung: 288 MW
  • Jährlicher Ertrag: 1,2 Mrd. kWh
  • Mittlere Windgeschwindigkeit: ca. 9,7 m/s

Allgemeinverfügung

Mit Wirkung vom 15.06.2016, wurde von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) eine Allgemeinverfügung erlassen. Es gelten folgende Regelungen:

  • Folgende Allgemeinverfügung der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS), Standort Kiel, gilt für Fahrzeuge, deren Rumpflänge 24 Meter nicht übersteigt.
  • In Bezug auf Fahrzeuge, deren Rumpflänge 24 Meter übersteigt, wird auf  § 7 Abs. 2 der Verordnung zu den Internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See hingewiesen.

Aufgrund des § 7 Abs. 3 der Verordnung zu den Internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See (KVR-V) vom 13. Juni 1977 (BGBl. I S. 813), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 15. Januar 2012 (BGBl. I S. 112) geändert worden ist, wird hinsichtlich des Befahrens der Sicherheitszone des Offshore-Windparks 'EnBW Baltic 2', durch Fahrzeuge, deren Rumpflänge 24 Meter nicht übersteigt, nachfolgende Verfügung erlassen:

Im Zeitraum zwischen 01. Oktober und 30. April jedes Jahres ist das Befahren der Sicherheitszone des Windparks 'EnBW Baltic 2' untersagt.

Vom 01. Mai bis 30 September eines Jahres kann die Sicherheitszone unter den nachgenannten Bedingungen von Fahrzeugen, deren Rumpflänge 24 Meter nicht übersteigt, befahren werden:

a) Das Befahren der Sicherheitszone erfolgt ausschließlich zum Zweck einer direkten Durchfahrt.

b) Das Befahren der Sicherheitszone ist nicht gestattet:

  • bei Sichtweiten unter 1000 m,
  • bei Dunkelheit,
  • bei Windstärken von 6 Bft. und mehr.

c) Das Ankern im Windpark sowie Anlegen und Festmachen an Anlagen des OWP, schwimmenden Einrichtungen oder Tonnen ist nicht gestattet.

d) Der Einsatz von Grund-, Schlepp- und Treibnetzen oder ähnlichen Fischereigeräten innerhalb der Sicherheitszone ist untersagt?

Ausnahmen von den Buchstaben a) bis d) bestehen für Fahrzeuge und Geräte, die der Reparatur und Ausrüstung des Vorhabens dienen oder zur Erfüllung und Kontrolle der Einhaltung der dem Unternehmer obliegenden Verpflichtungen und Auflagen eingesetzt werden.

Zu Fahrzeugen, die im Windpark Arbeiten durchführen, ist ein sicherer Passierabstand einzuhalten. 

tipp Zum Download der Allgemeinverfügung vom 14.06.2016 als pdf pdf HIER klicken. Die Koordinaten der Sicherheitszone siehe Datentabellen oben und/oder NfS-Heft Nr. 24/2013.


wow Die Forschungsplattform 'FINO II' (FINO = Forschungsplattform in Nord- und Ostsee) verbleibt weiterhin am 'Kriegers Flak', an der NW-Ecke des Offshore Windparks 'Baltic 2'. Die Position wurde in KW 09/2018 berichtigt und lautet 55°00.42'N - 013°09.25'E (siehe BfS 13/18). Außerdem bleibt eine gelbe, beleuchtete Waverider Boje (Fl(5)Y.20s) mit Aufschrift 'ODAS' auf Position 55°00.23'N - 013°09.47'E. Die ursprünglich zur Sicherung ausgelegte Kardinaltonne 'KF S' wurde in KW 10/2016 ersatzlos eingezogen.
Das von der Außenkante der Plattform ins Wasser gehende Messkabel ist bei Dunkelheit und schlechter Sicht als 'Außergewöhnliche Schifffahrtsbehinderung', entsprechend der Seeschifffahrtsstraßenordnung (SeeSchStrO), mit drei festen Lichtern übereinander (F., die beiden Oberen rot, das Untere grün) gekennzeichnet.

tipp Für Karte Forschungsplattform 'FINO II' HIER klicken.

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Wikinger

Frühere Bezeichnung: 'Ventotec Ost 2'
Bauherr: Iberdrola Renovables Offshore Deutschland GmbH
Baubeginn 12.2017          Fertigstellung: 10.2018
Investitionssumme: ca. 1,4 Mrd. Euro

  karte owp wikinger, arkona becken se

Der Offshore Windpark (OWP) 'Wikinger' liegt ca. auf halber Strecke zwischen den Inseln Rügen und BornhoIm an der Grenze des deutschen AWZ, NW-lich vom 'Adlergrund' in der N-lichen 'Pommersche Bucht', in direkter Nachbarschaft zum OWP 'Arkona Becken Südost'. Im OWP 'Wikinger' ist eine Nennleistung von bis zu 400 MW geplant. Mit der Errichtung der ersten Windenergieanlagen (WEA) soll im Jahr 2017 begonnen werden.

Der spanische Energiekonzern Iberdrola nahm am Montag, den 29.10.2018 seinen Offshore Windpark (OWP) 'Wikinger', in der Ostsee NE-licht von Rügen, offiziell in Betrieb.

Der Mukran Port bei Sassnitz ist während der Bauzeit Basis. Außerdem ist Sassnitz die Basis für Service-Einsätze sowie Leitwarte für die WEA der OWP 'Wikinger' und 'Arkona Becken SE'.

wow Die zur Baufeld-Kennzeichnung verlegten beleuchteten Kardinaltonnen der Baufelder des Offshore Windparks (OWP) 'Wikinger' sowie des benachbart gelegenen Baufeldes des Offshore Windparks (OWP) 'Arkona Becken Südost' wurden in 02.2019 eingezogen. Auf die bestehenden Befahrensverbote (siehe BfS 99/17 bzw. NfS 28/17) wird ausdrücklich hingewiesen.

tipp Für Karten-Ausschnitt Lage OWP 'Wikinger' HIER oder oben in die Minikarte klicken.

Daten Offshore Windpark 'Wikinger'

  • Größe: ca. 34 km²
  • Windenergieanlagen: 75x Areva Wind M5000 - 135
  • Fundamente: Jackets
  • Nabenhöhe: ca. 100 m
  • Rotor-Ø: 135 m
  • Wassertiefe: 37 - 43 m
  • Gesamtleistung: ca. 350 MW
  • Kosten: ~1,4 Mrd. EURO

Allgemeinverfügung

Mit Wirkung zum 14.07.2017 wird durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) eine Sicherheitszone um die Offshore-Windparks 'Wikinger' und 'Arkona-Becken Südost' eingerichtet und eine Allgemeinverfügung erlassen. Siehe dazu die Allgemeinverfügung 'OWP Arkona Becken Südost'.


info Die durch gelbe beleuchtete Tonnen mit gelben Toppzeichen liegendes Kreuz und schwarzer Aufschrift ODAS bezeichneten Messstellen WK 1 und WK 2, NW-lich des Offshore-Windparks 'Wikinger', wurden dauerhaft eingezogen.


wow Zwischen Lubmin und den Baustellen der Offshore Windparks (OWP) 'Wikinger' und 'Arkona Becken Südost' am W-lichen 'Adlergrund', finden seit 01.09.2015 bis auf Widerruf Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau von zwei Starkstrom-Unterwasserkabeln statt. Die Kabeltrassen verlaufen von Lubmin zum Landtief, dann E-lich parallel des bezeichneten Landtief Fahrwassers und weiter in N-liche Richtung zur Umspannplattform des OWP.
Dabei sind mehrere Fahrzeuge, Taucher und ROVs (Remotely Operated Vehicles) im Einsatz.
Ankern und/oder Fischen in den Bereichen der Kabeltrassen ist nicht gestattet. Zu den eingesetzten Fahrzeugen ist während der Arbeiten mind. 0,5 sm Sicherheitsabstand zu halten und im Bedarfsfall Kontakt über UKW Kanal 09 (Wolgast Traffic), 13 (Sassnitz Traffic) bzw. 16 (zu den Einheiten) herzustellen.
Außerdem ist den Weisungen der Verkehrszentrale Warnemünde (z.B. einzuhaltende größere Sicherheitsabstände zu den Einheiten) Folge zu leisten. Die Schifffahrt wird um erhöhte Aufmerksamkeit, Vorsicht und Rücksichtnahme gebeten (siehe BfS 116/16).


wow Im W-lichen Adlergrund, SW-lich der Baufelder der Offshore Windparks (OWP) 'Wikinger' und 'Arkona Becken SE', SE-lich der beleuchteten, durch vier Kardinaltonnen gesicherten ODAS Messstelle 'Arkona Becken' (Fl.(5)Y.20s), sind zusätzlich zwei weitere Messstellen eingerichtet.
Die jeweils durch einen gelben Ball gekennzeichneten Messstellen POD FFH auf Position 54°44.71'N - 013°58.18'E und POD WA auf Position 54°49.74'N - 014°00.63'E werden weiterhin bis auf Widerruf betrieben und sind durch jeweils 4 gelbe, beleuchtete Spierentonnen im Abstand von ca. 200 bis 250 m gesichert.
Die Schifffahrt wird gebeten, die genannten Bereiche mit entsprechender Vorsicht und ausreichendem Sicherheitsabstand zu passieren (siehe BfS 02/18).


wow Innerhalb der Sicherheitszone des Offshore Windparks Wikinger wurden ab 15.02.19 bis auf Widerruf neue Messstellen eingerichtet. Über Art, Position, Aufschrift und Kennung informiert die BfS 19/19.

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Arkona Becken Südost

Bauherren: E.ON Climate Renewables und Equenor
Baubeginn: 09.2017
Investition: ~1,2 Mrd. €

  karte owp wikinger, arkona becken se

E.ON wird in Partnerschaft mit der norwegischen Equenor (vorm. Statoil) in der Ostsee den Offshore Windpark (OWP) 'Arkona Becken Südost' errichten und betreiben. Das Bauplanungsgebiet des OWP liegt im W-lichen 'Adlergrund, ~35 km NE-lich der Insel Rügen, dicht SE-lich des Baugebietes des OWP 'Wikinger' in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Ostsee. Der OWP Arkona Becken Südost ist der vorerst größte Windpark der Ostsee und kann rechnerisch 400.000 Haushalte mit Strom versorgen. Die Fertigstellung des Bauprojektes soll im Jahre 2019 erfolgen.

Von der im Offshore Windparks (OWP) gelegenen Umspannplattform soll die gewonnene Windenergie über das ca. 90 km lange Drehstrom-Seekabel 'Ostwind 1' – zusammen mit dem erzeugten Strom des benachbart gelegenen OWP Wikinger – zum Umspannwerk Lubmin aufs Festland transportiert werden. Für den Netzanschluss ist das Unternehmen '50Hertz Offshore' verantwortlich. Der Mukran Port in Sassnitz ist während der Bauzeit Basis. Außerdem ist Sassnitz die Basis für Service-Einsätze sowie Leitwarte für die WEA beider OWP.

Im Windpark erzeugter Windstrom wird bereits seit September 2018 nach Lubmin geliefert. Am 16.04.2019 erfolgte die offizielle Einweihung. Der OWP ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Essener Energiekonzerns E.ON und des norwegischen Anteilseigners Equinor. Das Ereignis wurde in Sassnitz-Mukran auf Rügen groß gefeiert werden, u.a. mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Auch Norwegens Energieminister Kjell Borge Freiberg und der französische Umweltminister François de Rugy waren dabei.

wow Die zur Baufeld-Kennzeichnung verlegten beleuchteten Kardinaltonnen der Baufelder des Offshore Windparks (OWP) 'Wikinger' sowie des benachbart gelegenen Baufeldes des Offshore Windparks (OWP) 'Arkona Becken Südost' wurden in 02.2019 eingezogen. Auf die bestehenden Befahrensverbote (siehe BfS 99/17 bzw. NfS 28/17) der Windparks wird ausdrücklich hingewiesen.


wow Der Messmast ‚Warn-St‘ auf Position 54°47,2446’N - 014°10,1868‘E ist bis zu einer Höhe von ca. 11 m über der Wasseroberfläche zurückgebaut worden, wo er nun mit zwei weißen Rundumfeuern (Nenntragweite: 3M) gekennzeichnet ist. Eine Luftfahrthinderniskennzeichnung und AIS-Kennzeichnung ist nicht mehr gegeben (siehe BfS 61/19). Auf das bestehende Befahrensverbot (siehe BfS 99/17 bzw. NfS 28/17) der Windparks wird ausdrücklich hingewiesen.


wow Innerhalb der bestehenden Sicherheitszone des Offshore-Windparks 'Arkona-Becken SE' sind seit 13.06.19 bis auf Widerruf drei Messstellen eingerichtet, die jeweils mit einer gelben, beleuchteten Spierentonne (Fl(5)Y.20s) mit Aufschrift 'ODAS' und einem in unmittelbarer Nähe befindlichen gelben Ball gekennzeichnet sind (siehe BfS 74/19).


tipp Für Karten-Ausschnitt Lage OWP 'Arkona Becken Südost' HIER oder oben in die Minikarte klicken.

Daten Offshore Windpark 'Arkona Becken Südost'

  • Größe: ca. 39 km²
  • Windenergieanlagen: 60x Siemens SWT-6.0-154 (auf 6,4 MW gesteigert)
  • Fundamente: Monopiles
  • Nabenhöhe: ~120 m
  • Rotor-Ø: 154 m
  • Wassertiefe: 23 - 37 m
  • Gesamtleistung: bis 385 MW

Sicherheisszone

Mit Wirkung zum 14.07.2017 wird durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) eine Sicherheitszone um die Offshore-Windparks 'Wikinger' und 'Arkona Becken SE' eingerichtet. Unbefugten ist  das Anlegen oder Festmachen an den baulichen Anlagen sowie deren Betreten nicht gestattet. Der Einsatz von Grundschlepp- und Treibnetzen oder ähnlichen Geräten sowie von Ankern innerhalb der Sicherheitszone ist untersagt.

Allgemeinverfügung zur Regelung des Befahrens der Sicherheitszone

  1. Die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie nach § 53 des Windenergie-auf-See-Gesetzes um die Offshore-Windparks 'Wikinger' und 'Arkona Becken SE' eingerichtete Sicherheitszone darf nicht befahren werden. Die Sicherheitszone umfasst die Verkehrsflächen im Bereich der oben genannten Offshore-Anlagen und erstreckt sich in 500 m Abstand, gemessen von der Verbindungslinie der den äußeren Rand der Offshore-Windparks 'Wikinger' ('WK') und 'Arkona Becken SE' ('AB') durch die jeweiligen peripheren Offshore-Anlagen bezeichnenden Positionen.
  2. Von dem Befahrensverbot sind Fahrzeuge, die der Forschung, der Errichtung, Wartung, Versorgung und dem Betrieb der oben genannten Offshore-Anlagen dienen oder zu Bergungs- und Rettungszwecken eingesetzt werden, ausgenommen.
  3. Diese Allgemeinverfügung tritt am 14.07.2017 in Kraft und gilt bis auf Widerruf.
  4. Die auf Grund des § 7 Absatz 3 der Verordnung zu den Internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See erlassene Allgemeinverfügung der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) zur Regelung des Befahrens der Sicherheitszone im Bereich des Offshore-Windparks 'Wikinger' vom 08.02.2016 wird mit Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung aufgehoben.

(siehe BfS 99/17)


wow Im W-lichen Adlergrund, SW-lich der Baufelder der Offshore Windparks (OWP) 'Wikinger' und 'Arkona Becken SE', SE-lich der beleuchteten, durch vier Kardinaltonnen gesicherten ODAS Messstelle 'Arkona Becken' (Fl.(5)Y.20s), würden zusätzlich zwei weitere Messstellen eingerichtet.
Die jeweils durch einen gelben Ball gekennzeichneten Messstellen POD FFH auf Position 54°44.71'N - 013°58.18'E und POD WA auf Position 54°49.74'N - 014°00.63'E werden weiterhin bis auf Widerruf betrieben und sind durch jeweils 4 gelbe, beleuchtete Spierentonnen im Abstand von ca. 200 bis 250 m gesichert.
Die Schifffahrt wird gebeten, die genannten Bereiche mit entsprechender Vorsicht und ausreichendem Sicherheitsabstand zu passieren (siehe BfS 02/18).

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Arcadis Ost 1

Bauherr: Parkwind NV/Belgien (die KNK Wind GmbH ist raus)
Bauplanung: 2021

  karte windpark arcadis

Vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns wird noch ein weiterer Windpark entstehen. Das 'Staatliche Amt für Umwelt und Landwirtschaft' in Stralsund hat im Oktober 2014 die Genehmigung für den Bau des Offshore Windpark (OWP) 'Arcadis Ost 1' erteilt.

Die belgische Parkwind NL hat die Konzession für Arcadis Ost 1 im Mai 2018 übernommen.
Parkwind NV ist ein belgisches Unternehmen, das seit 2009 in Offshore Windparks investiert, diese entwickelt, baut und betreibt.
Parkwind betreibt in der belgischen Nordsee die Offshore Windparks Belwind, Northwind und Nobelwind mit einer Gesamtleistung von 546 MW. Ein vierter belgischer Offshore-Windpark, Northwester 2 (224 MW), soll Anfang 2020 voll einsatzfähig zu sein.

Bis 2021(?) sollen Windenergieanlagen (WEA) und eine Umspannplattform rund 19 km NE-lich von Kap Arkona/Rügen am SE-Rand des Arkonabeckens an der Grenze der 12-Seemeilenzone im Küstenmeer aufgestellt werden. Der OWP 'Arcadis Ost 1' soll laut Offshore-Netzentwicklungsplan 2021 seinen Betrieb aufnehmen/an's Netz gehen.

Daten Offshore Windpark 'Acardis Ost 1' (Planung)

  • Größe: ca. 30 km²
  • Windenergieanlagen: 58x Alstom Haliade 150 - 6,0 (vermutl. kleinere und weniger)
  • Fundamente: 3-Bein-Jackets
  • Nabenhöhe: 100 m
  • Rotor-Ø: 150 m
  • Wassertiefe: 39 - 46 m
  • Gesamtleistung: bis 247 MW (urspr. 348 MW)

Zunächst war vorgesehen, die Drehstromverbindung nahe Juliusruh auf Rügen anzulanden und von dort auf Land zum Netzverknüpfungspunkt Umspannwerk Lüdershagen, S-lich von Stralsund, zu führen. Inzwischen wurden diese Planungen geändert. Die Kabeltrasse soll nicht mehr über Rügen verlaufen, sondern weitgehend durch die Ostsee. Erst bei Lubmin soll das Kabel angelandet werden und von dort zum Umspannwerk weiterführen.

Weitere Informationen folgen, sobald verfügbar.

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Baltic Eagle

Bauherr: Iberdrola Renovables Offshore Deutschland GmbH
Fertigstellung: ?.2020
Investitionssumme: ca. 1,4 Mrd. Euro

  karte Windpark Baltic Eagle

Im 'Baltic Eagle'-Projekt wird erstmals die V174-9,5 MW des dänisch-japanischen Anbieters MHI Vestas zum Einsatz kommen. Die Turbine gilt als eine der leistungsstärksten Anlagen. Davon sollen 52 in dem neuen Windpark, ca. 30 km NE-lich von Rügen installiert werden. 'Baltic Eagle' soll nach Fertigstellung eine Kapazität von 486 Megawatt erreichen.

wow Im Bereich des geplanten Offshore-Windparks (OWP) 'Baltic Eagle' werden ab KW 22/2019 (27.05.- 02.06.) für ca. 6 Monate sechs Messstellen eingerichtet und durch gelbe befeuerte Spierentonnen (Fl(5)Y.20s) mit Aufschrift ODAS und Toppzeichen g. liegendes Kreuz gekennzeichnet sind. Die Schifffahrt wird gebeten, die Bereiche mit entsprechender Vorsicht und ausreichendem Sicherheitsabstand zu passieren. Ankern und/oder Fischen ist in den Bereichen untersagt (siehe BfS 62/19).

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Beta Baltic

Bauherr: E.ON Wind Service GmbH
Bauplanung: ?

  karte owp beta baltic

Der Windpark soll in den nächsten Jahren SE-lich der Insel Fehmarn im Küstenmeer des Bundeslandes Schleswig-Holstein in der W-lichen Mecklenburger Bucht entstehen. Es sollen 50 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 115 bis 125 Megawatt errichtet werden. Die Entfernung zur Küste Mecklenburgs beträgt etwa 20 km. Der Anschluss an das vorhandene Leitungsnetz soll auf dem Festland an das Umspannwerk Bentwisch bei Rostock durch ein 150-KV-Hochspannungskabel, das im Meeresgrund bis/ab 'Börgerende' im Erdboden verlegt werden soll, erfolgen.
Die Netzanbindung ist vom Betreiber des Stromübertragungsnetzes herzustellen. In diesem Fall ist die 50-Hertz Offshore GmbH aus Berlin - als Tochterfirma der 50-Hertz Transmission GmbH (vormals Vattenfall) - für die Planung der Kabeltrasse verantwortlich. Das Raumordnungsverfahren ist abgeschlossen.

Daten Offshore Windpark 'Beta Baltic' (Planung)

  • Größe: ca. ?
  • Windenergieanlagen: 50x 2,3 - 2,5 MW
  • Fundamente: 3-Bein-Jackets
  • Nabenhöhe:
  • Rotor-Ø:
  • Wassertiefe: 21 m
  • Gesamtleistung: ~115 - 125 MW

Weitere Informationen folgen, sobald verfügbar.

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Weitere OWP

Genehmigt und in Planung bzw. noch nicht genehmigt und im Genehmigungsverfahren befinden sich weiter OWP im Bereich der deutschen Ostsee (siehe Chart OWP NE-lich Rügen vom BSH):

  • OWP 'Ostseeschatz', NW-lich OWP 'Wikinger' in der deutschen AWZ
  • OWP 'Baltic Eagle', dicht S-lich OWP 'Ostseeschatz', W-lich OWP 'Wikinger' in der deutschen AWZ
  • OWP 'Adlergrund 500', dicht S-lich OWP 'Wikinger' in der deutschen AWZ
  • OWP 'Adlergrund GAP' dicht E-lich OWP 'Wikinger' in der deutschen AWZ

AWZ = ausschließliche Wirtschaftszone

Weitere Informationen folgen, sobald verfügbar.

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